Bilder des Monats

November 2016

 

Meeresleuchten

 

Im Herbst 2016 konnten meine Reisegäste und ich zum ersten mal das Meeresleuchten beobachten. Einzellige Lebewesen namens Dinoflagellaten erzeugen durch Biolumineszenz blaue Lichtblitze im bewegten Wasser. An mehreren Abenden wurde das Meeresleuchten stärker um nach der maximalen Aktivität schnell zu verschwinden. Das Foto ist eine Überlagerung mehrerer Aufnahmen.

Oktober 2016

 

Nordlichtspektakel

 

Am 3. Oktober begann das Lichtspektakel des Nordlichtes schon sehr früh. Die Abenddämmerung war noch nocht vorbei und wir erreichten gerade unseren Beobachtungspaltz am Strand von Fredvang, als ein helles und wunderschön geformtes Nordlicht am Nordhorizont auftauchte. Schnell wurden die Kamera in Stellung gebracht um diese herrliche Aurora abzulichten, die auch das völlig ruhige Meer erleuchtete.

September 2016

 

Endlose Korona

 

Normalerweise vergeht ein Nordlicht zeitlos schnell und besonders eine Korona (ein Nordlicht direkt senkrecht am Himmel) ist meist nach einer kurzen Zeit vorüber gezogen.

Diese Korona jedoch war anders. Eine gefühlte Ewigkeit tanzte sie über unseren Köpfen. Die Bilddaten zeigten, dass sie für fast zehn Minuten über uns leuchtete. Eine so lange Korona ist selten und der Genuss war für meine Reisegäste und mich umso größer. Ein fantastisches Spektakel.

August 2016

 

Zeit der Schmetterlinge

 

Der Hochsommer ist die Zeit der Schmetterlinge. An den warmen und sonnenscheinreichen Tagen flattern sie zahlreich durch die Lüfte auf der Suche nach nektarreichen Blüten. Auf dem Bild ist ein Tagpfauenauge zu sehen. Dieser besonders farbenfrohe Schmetterling ist recht häufig und durch seine "Augen" sehr auffällig. Sie dienen der Abschreckung von möglichen Fressfeinden. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen die Schmetterlinge jedoch im Raupenstadium.

 

 

Juli 2016

 

Schleiereulennachwuchs

 

Bei meiner Arbeit im Sternen- und Naturpark Westhavelland gibt es immer wieder tolle Erlebnisse. Zum Beispiel diese jungen Schleiereulen in einem Nistkasten direkt an meinem Arbeitsplatz. Ende Juli sind die nacht- aktiven Vögel schon fast flügge und bereit für die ersten Ausflüge. Ihr nächtliches Fauchen hat mich während einiger Nächte begleitet. Ansonsten sind die Tiere vollkommen lautlos unterwegs. Nachdem der schneereiche Winter 2010/2011 die Tiere arg dezimiert hat, scheinen sich die Bestände in der Region nun wieder erholt zu haben. Das war die erste Brut an diesem Ort seit besagtem Winter.

Juni 2016

 

Die Mitternachtssonne

 

Auf der Wanderreise zur Mitternachtssonne konnte ich zum ersten Mal dieses nur in den hohen nördlichen und südlichen Breiten zu sehende Ereignis erleben. Das Bild wurde um 1:11 Uhr am 17.6.2016 nahe den Lofoten aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt erreichte die Sonne ihren tiefsten Stand. Durch die Neigung der Erdachse um ca. 23 Grad sinkt die Sonne im Sommer nördlich des Polarkreises für mehrere Tage bis Monate nicht mehr unter den Horizont. Im Winter herrscht dagegen das andere Extrem, die Polarnacht. Dann geht die Sonne mehrere Wochen lang nicht auf.

Mai 2016

 

Merkurtransit (Weisslicht/H-alpha)

 

Am 9. Mai ereignete sich das relativ seltene Ereignis eines Merkurtransits. Dabei wandert der innerste Planet Merkur vor der Sonnenscheibe vorbei. Nur etwa 13 mal findet solch ein Transit pro Jahrhundert statt. Um das winzige Merkurscheibchen vor der Sonne zu erkennen, ist ein Teleskop mit entsprechender Filterung notwendig. Beeindruckend ist der Größenunterschied zwischen dem etwa 5800 Kilometer durchmes-senden Merkur vor der Sonnen-scheibe, die mit 1395000 Kilometern Durchmesser trotz ihrer größeren Entfernung wahrhaft gigantisch wirkt.

Der Merkur ist etwas links unterhalb der Sonnenscheibenmitte zu sehen.

April 2016

 

Milchstraße im Sternbild Schwan

 

Das Bild zeigt einen kleinen Teil der Milchstraße im Sternbild Schwan. Der hellste Stern links der Bildmitte ist Deneb, der Hauptstern des Sternbildes. Links darunter ist der Nordamerikanebel (NGC7000) zu erkennen. Die Gaswolke nimmt tatsächlich grob die Form dieses Kontinents an. Zudem sind enorm viele Sterne zu sehen. Die ungleichmäßige Verteilung liegt an dunklen Staubwolken, die das Licht dahinter liegender Sterne abschwächt. Besonders deutlich ist das in der linken oberen Bildecke und rechts von Deneb sichtbar.

März 2016

 

Licht über´m Fredvangstrand

 

Auch das Bild des Monats März steht im Zeichen des Nordlichts über den Lofoten. An einem einsamen Strand mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund und ohne künstliche Lichtquellen wirken Nordlichter besonders ästhetisch. So wie auf diesem Bild am Strand von Fredvang. Ein Wolkenloch von zwei Stunden haben wir genutzt, um diese schönen Nordlichter zu genießen und zu fotografieren.

Februar 2016

 

Nordlicht über Haukland

 

Direkt am Ankunftsabend meiner ersten Reisegäste der zumnordlicht-Winterreisen 2016 leuchteten herrliche Nordlichter am Himmel auf. So fuhren wir direkt vom Flughafen an den nahegelegenen Strand von Haukland. Die schneebedeckten Berge, die sich im nassen Sand des Strandes spiegelten, sorgten im Zusammenspiel mit dem Nordlicht für eine ganz besondere Stimmung. Eine schöne Eröffnung der Reise.

Januar 2016

 

Im Sternenmeer

 

Es ist wirklich erstaunlich wie dunkel der Nachthimmel in einigen Regionen des Sternenparks Westhavelland trotz der Nähe zu Berlin ist. Der Begriff Sternenmeer ist dabei nicht übertrieben, besonders wenn man sich den Himmel durch ein großes Teleskop anschaut. Plötzlich werden Details in Himmelsobjekten sichtbar, die sonst nur auf Fotografien zu sehen sind. Gut, dass es Sternenparks gibt, um das Gut eines durch Lichtverschmutzung kaum beeinflußten Gebietes zu schützen.

Dezember 2015

 

Die Andromedagalaxie

 

Mit einem Abstand von etwa 2,3 Millionen Lichtjahren ist die Andromedagalaxie das entfernteste Objekt das ein Mensch mit dem unbewaffneten Auge sehen kann. Die Scheibe dieser Spiralgalaxie hat einen Durchmesser von ca. 150000 - 200000 Lichtjahren. Obwohl wir sie unter flachem Winkel betrachten sind die Spiralstrukturen durch dunkle Staubbänder zu erkennen. Außerdem sind zwei kleine eliptische Begleitgalaxien ober- und unterhalb der Galaxie zu finden.

November 2015

 

Blick auf den Mond

 

Die langen Winternächte bieten sich hervorragend für die Beobachtung des Mondes an. Das Bild zeigt einen Teil des Mare Imbrium und den Gebirgszug der Apenninen. Der markante Krater rechts unten heißt Eratosthenes. Zu erkennen sind überflutete Krater, Krater mit Zentralbergen, Rillen, Täler, weite Ebenen und einzeln in der Ebene stehende Berge. Nahe der Schatten-grenze werfen sie lange Schatten im Sonnenaufgang. Die kleinsten erkennbaren Strukturen haben eine Größe von etwa drei Kilometern.

Oktober 2015


Rosa Himmel


Die Nachwirkungen des schweren geomagnetischen Sturmes vom 7.10.2015 waren auch noch zwei Tage später zu spüren. Dass der Himmel über den Lofoten in hellem Grün leuchtet ist ja keine Seltenheit, während dieses kurzen aber sehr heftigen Ausbruches färbte sich jedoch der halbe Himmel in rötlichem Rosa. So etwas habe selbst ich noch nicht erlebt. Dazu noch der perfekte Standort mit den Spiegelungen im absolut ruhigen Wasser. Traumhaft!

Auch meine Reisegäste waren sprachlos im Angesicht dieses Naturwunders.

September 2015


Nordlichtwirbel über den Lofoten


Gleich zu Beginn der

zumnordlicht-Reisen im Herbst 2015

gab es mehrere klare Nächte mit hoher Polarlichtaktivität. Dieser hellgrüne Nordlichtwirbel zeigte eine beeindruckende Form. In den beiden schwachen Ausläufern zeigen sich filigrane vertikale Strahlen, die die Magnetfeldlinien an den Himmel zeichnen. Im Wirbel dagegen ist die Helligkeit sehr viel stärker und das Nordlicht ist bis in große Höhen zu erkennen.

August 2015


Sommermilchstraße im Sternenpark Westhavelland


Dieses 333 Sekunden lang belichtete Einzelbild zeigt die Sommermilch-straße und den dunklen Himmel im Sternenpark Westhavelland. In der Mitte des Fotos befindet sich das Sommerdreieck mit den Sternbildern Leier, Schwan und Adler. Diagonal durch das Bild verläuft das aus Millionen von Sternen bestehende Band der Milchstraße, unserer Heimatgalaxis. Um sie mit dem unbewaffeten Auge sehen zu können, müssen die hell erleuchteten Städte verlassen werden.

Juli 2015


Elektrizität


Der Hochsommer ist die Zeit der Gewitter. Zwar sind sie im Berliner Raum weitaus seltener und schwächer als in Süddeutschland, manchmal sind jedoch schöne Blitze zu beobachten und zu fotografieren. Dabei sollte immer die eigene Sicherheit im Vordergrund stehen, denn obwohl Gewitter ein sehr beeindruckendes Naturschauspiel sind können Sie durchaus gefährlich sein.

Juni 2015

 

Storchennachwuchs im Naturpark

 

Der Weißstorch ist ein häufig anzutreffender Gast in Brandenburg und im Naturpark Westhavelland. Der Zugvogel zieht hierzulande im Sommerhalbjahr seine Jungen groß. Die zahlreichen Gewässer und Feuchtwiesen in Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern bieten den Vögeln ideale Nahrungsbedingungen. Die sehr großen Nester werden auf Kirchtürmen, Schornsteinen und künstlich aufgestellten Nistplätzen errichtet. 

Mai 2015


Blütenmeer im Westhavelland


Im späten Frühling erobern viele Wildblumen den Naturpark Westhavelland. Kornblumen und Mohn besiedeln in großer Zahl die Ränder der Kornfelder und verwandeln manche Ecken in ein wahres Blütenmeer. So sind diese bunten Inseln ein Paradies für Insekten und andere Tiere. Sie bilden Nischen der Artenvielfalt inmitten riesiger Monokulturen.

April 2015


Nordlicht über dem Sternenpark


In der Nacht vom 16. auf den 17. April 2015 waren schöne Nordlichter über dem Sternenpark Westhavelland zu sehen. Während der stärksten Aktivität kurz nach 01:00 Uhr morgens war mit dem bloßen Auge unter dem extrem dunklen Himmel in dieser Gegend ein schwacher rötlicher Schimmer zu sehen. Nur mit der Kamera konnte jedoch die wahre Farbenpracht dieses Himmelsschauspiels festgehalten werden. Direkt über dem Horizont befand sich ein grüner Bogen, darüber neigten sich Strahlen in leuchtendem rot bis hin zu violett in den Nachthimmel.

März 2015


Farbiges Nordlicht


In der Nacht vom 14. auf den 15. März waren großartige Nordlichter zu bestaunen. Am frühen Abend bestachen Sie durch Ihre bunten Farben, von grün über rot zu violett. Später waren die Helligkeit und die Geschwindigkeit ihrer Bewegungen enorm hoch, so dass uns an diesem Abend alles geboten wurde. Das Bild zeigt grüne und rote, sehr filigrane Polarlichter, die von unterschiedlich stark angeregtem Sauerstoff in Höhen zwischen 100 und 200 Kilometern herrühren. 

Februar 2015


Nordlicht über Ramberg


Im Februar harmonierten die Nordlichtaktivität und das irdische Wetter nicht sehr gut miteinander. Bei starkem Nordlicht war der Himmel bewölkt, bei klarem Himmel waren die Nordlichter recht schwach. Am Abend des 16. Februar jedoch passte beides zusammen und meine Reisegäste und ich konnten für einige Stunden sehr schöne Nordlichter bewundern. Die grünen Strahlen und Bögen wurden kurz nacht Mitternacht aufgenommen. Dies ist die beste Zeit für die Beobachtung von Polarlichtern.



Januar 2015

 

Komet Lovejoy bei den Plejaden

 

Obwohl das Wetter im Januar äußerst bescheiden war, hatte ich genau in der Nacht Wetterglück, in der der Komet Lovejoy C/2014 Q2 den Sternhaufen der Plejaden passierte. Der Komet war wie der Sternhaufen deutlich mit dem bloßen Auge zu erkennen. Dazu mußte ich allerdings aus Berlin heraus auf´s dunklere Land fahren. Die wahre Pracht des Kometen und seinen langen Schweif konnte jedoch nur die Kamera hervorbringen. Schön zu erkennen ist auch der bläuliche Nebel in den Plejaden. Staubwolken werden hier von den hellen jungen Sternen angeleuchtet.

Dezember 2014

 

Irisierende Wolken im Mondschein

 

Eine herbstliche Mondnacht im Dezember bot mir eine Besonderheit, die man nicht allzu oft entdeckt. Irisierende Wolken im Mondschein. Meist sind diese durch Beugung des Lichts an Eiskritallen und winzigen Wassertröpchen hervorgerufenen farbigen Wolken in der Nähe der Sonne zu finden. Manchmal bilden Sie aber auch einen farbigen Kranz um den Mond.

Aufgenommen wurde das Bild im Naturpark Westhavelland.

November 2014

 

Herbststimmung

 

Diese wunderschöne herbstliche Idylle konnte ich im Naturpark Westhavelland genießen. Hier gibt es noch viele alte alleinstehende Bäume die aus diesem Grund eine viel größere Ästhetik erzielen als in einem Wald. Dazu die gerade untergehende Sonne, die die neblig-feuchte Luft und den Himmel in ein dezentes orange-rot einfärbt. Anschließend übergab das Sonnenlicht nach und nach die Oberhand an das Licht der Sterne, die in dieser Gegend unter einem sehr dunklen Himmel umso zahlreicher erstrahlen.

Oktober 2014

 

Brennender Himmel

 

In der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober fand ein schwacher geomagnetischer Sturm statt. Zudem hatte ich das Glück, das sich "Murphys Gesetz" nicht immer negativ auswirkt. Es war meine letzte Nacht in Nordskandinavien vor meiner Rückreise, es tat sich zwischen 23:00 und 01:30 Uhr eine wolkenfreie Zone auf und genau zu dieser Zeit fand die größte Aktivität statt. Da nahm ich dann auch die Eisfüße und die Nacht im Auto bei -7°C gerne in Kauf. Ein perfekter Abschluss meiner zumnordlicht-Reisen im Herbst 2014.

September 2014

 

Fantastische Nordlichtkorona

 

Am frühen Morgen des 25. September begeisterte diese Nordlichtkorona meine Reisegäste und mich unter dem sternenklaren Himmel der Lofoten. Eine Korona ist ein Nordlicht direkt im Zenit, also senkrecht am höchsten Punkt des Firmaments. Der Beobachter steht direkt darunter, so dass die Distanz die geringst mögliche ist, nämlich etwa 100 Kilometer. Darum sind die Bewegungen und Farben am deutlichsten zu sehen und die Helligkeit ist sehr groß. Ein atemberaubendes Spektakel welches jeden in seinen Bann zieht.

August 2014

 

Perseiden-Feuerkugel

 

Der August gilt als der beste Sternschnuppenmonat des Jahres. In den klaren und lauen Sommernächten sind vor allem die Sternschnuppen der Perseiden zu beobachten, die ihr Maximum in der Nacht vom 12. auf den 13. August erreichen. 2014 störte leider der fast volle Mond mit seinem Licht die Beobachtung. Trotzdem konnte ich viele der schnell vorbeihuschenden Sternschnuppen erspähen. Einen sehr hellen, als Feuerkugel oder Bolide bezeichneten Meteor konnte ich sogar mit der Kamera einfangen.

Juli 2014

 

Nachtleuchtende Wolken

 

Der Juli ist der perfekte Monat für die Beobachtung nachtleuchtender Wolken (NLC). Diese am Tage unsichtbaren Eiswolken entstehen in 82 bis 85 Kilometern Höhe bei extrem niedrigen Temperaturen, wie sie auf der Nordhalbkugel nur im Juni und Juli vorkommen. Die knapp unter dem Horizont stehende Sonne beleuchtet die hohen Wolken, während die Umgebung ins Dunkel getaucht ist. So werden die hauchzarten Wolken sichtbar. In der Nacht vom 3. auf den 4. Juli gab es ungewöhnlich helle NLC´s zu sehen.

 

Juni 2014

 

Wasserfrösche


Im Juni kann in vielen Regionen Deutschlands vor allem nachmittags und abends das Konzert der Wasserfrösche gehört werden. Manch einer empfindet das lautstarke Gequake gar als Ruhestörung. Es dient der Revierabgrenzung und dem Anlocken von Weibchen, denn der Juni ist der Monat, indem die Wasserfrösche ihre Eier ablaichen. Ist dies geschehen kehrt bald wieder Ruhe ein im Teich und bald darauf sind tausende kleiner Kaulquappen zu finden, die im Spätsommer als winzige Jungfrösche dem Wasser entsteigen und die nächste Generation bilden.

 

Mai 2014

 

Blässhuhn mit Jungen


Blässhühner sind in städtischen Gewässern sehr häufig anzutreffen. Die schwarzen Wasservögel mit den roten Augen sind an ihrem hellen Stirnschild sehr leicht zu erkennen. Meist im Mai schlüpfen die Jungtiere aus den Eiern. Als Nestflüchter sind sie weitaus selbstständiger als ihr Äußeres vermuten läßt. So folgen sie schon nach wenigen Stunden den Altvögeln auf ihrer Futtersuche und betteln laut piepsend nach Nahrung. Für die Allesfresser stehen Wasserpflanzen, Insekten und Schnecken auf dem Speiseplan.

 

April 2014

 

Fledermaus im Jagdflug

 

Im April sind sie wieder unterwegs, die kleinen Kobolde der Nacht. Fledermäuse sind nachts aktiv und für das menschliche Ohr nicht zu hören, so dass die meisten Menschen sie nicht wahrnehmen. Einige Arten sind jedoch schon in der Dämmerung aktiv, wie die Zwergfledermaus, die auf dem Bild wahrscheinlich zu sehen ist. Die Artbestimmung ist schwierig, da viele Arten ähnlich aussehen und auch ihre Ortungsrufe, die mit einem Ultraschalldetektor zu hören sind, ähnlich klingen. Die Fledermaus konnte ich in Berlin bei ihrem Jagdflug über einem kleinen Weiher ablichten.

 

März 2014

 

Kugelsternhaufen Messier 3

 

Kugelsternhaufen sind gewaltige Ansammlungen von Sternen. In Messier 3 sind etwa 500.000 Sterne in über 30.000 Lichtjahren Entfernung versammelt. Durch die hohe Masse sind die Sterne gravitativ aneinander gebunden, so dass sich Kugelsternhaufen nicht mit der Zeit auflösen. Es sind daher sehr alte Objekte die sich in einem kugelförmigen Halo um unsere Milchstrasse anordnen. Auch bei anderen Galaxien wurden zahlreiche Kugelsternhaufen entdeckt. Messier 3  im Sternbild Jagdhunde wurde am 3. Mai 1764 von Charles Messier entdeckt.

 

Februar 2014

 

Nordlicht über Deutschland am 23.02.2014

 

Auf dem Foto ist ein Nordlicht über Deutschland während seiner größten Helligkeit zu sehen. In dieser Phase war es kurzzeitig sogar mit dem bloßen Auge zu erkennen. Die Kamera konnte das Nordlicht jedoch viel heller und in einem großartigen Farbenreichtum abbilden.

Aufgenommen wurde das Bild in der Nähe von Linumhorst, nordwestlich von Berlin. Dort ist der Himmel in Nordrichtung extrem dunkel. Sonst wäre eine solche Beobachtung nicht möglich gewesen. Beobachtungsbericht

Januar 2014

 

Vater und Sohn

 


Mein ganzes Glück,

mein ganzer Stolz!

Dezember 2013

 

Turmfalke im Rüttelflug vom 22.12.2013

 

Das Bild zeigt einen Turmfalken in der für diese Vogelgattung typischen Jagdstrategie. Über offenem Feld stehen sie im Rüttelflug geradezu unbeweglich in der Luft und können mit ihrem perfekten Sehvermögen die Beutetiere ausfindig machen, die dann im schnellen Sturzflug ergriffen werden. Zur Hauptbeute gehören kleine Nagetiere, vor allem Mäuse. Auf dem Berliner Tempelhofer Feld, dem ehemaligen Tempelhofer Flughafengelände, finden sich mehrere dieser kleinen Greifvögel, um in dem sehr großflächigen Areal auf Beutezug zu gehen.

 

November 2013

 

Polspuraufnahme vom 26.11.2013

 

In dieser Aufnahme wurden 50 Einzelbilder mit jeweils fünf Minuten Belichtungszeit zu einem Summenbild addiert. So ergibt sich eine Gesamtbelichtungszeit von etwa vier Stunden und 10 Minuten. Durch die Drehung der Erde werden die Sterne zu Strichen. Oben links befindet sich der Himmelsnordpol mit dem hellen Nordstern, um den sich alle anderen Sterne herumdrehen und sich zu einer himmlischen Zielscheibe formieren.

 

Der Aufnahmeort lag in der Nähe des Ortes Gransee, etwa 40 Kilometer nördlich von Berlin.