Foto-Reiseblog Winterreise 2017

Bis zum 16. März 2017 wird es an dieser Stelle wie gewohnt den täglich aktualisierten Foto-Reiseblog der zumnordlicht-Winterreisen 2017 geben. Ich hoffe, wieder viele interessierte Lofotenliebhaber in meinem Blog begrüßen zu dürfen und wünsche schon einmal viel Spaß!

28.02.2017- Skagsanden, Nusfjord, Fredvang und ein fernes Nordlicht

Bei immer schöner werdendem Wetter besuchten wir nach dem Strand von Skagsanden den alten Fischerort Nusfjord. Es warteten viele tolle Fotomotive und Ausblicke auf uns. Die Dreizehenmöwen im Hafen von Nusfjord waren heute sehr aktiv und auch eine recht selten zu sehende Grillteiste verirrte sich ins Hafenbecken. Nach einem Kaffee im örtlichen Landhandel fuhren wir noch Richtung Fredvangstrand wo wir den Sonnenuntergang mit fantastischen Farben genießen konnten. Zuhause angekommen hielt ich nach einem leckeren Abendessen meinen Nordlichtvortrag. Der Himmel zog von Süden leider immer mehr zu, so dass wir nur noch weit entfernte Nordlichter tief am Horizont erspähen und fotografieren konnten. Ab Donnerstag kündigt sich aber mehrere Tage Kaiserwetter an. Hoffentlich kommt es auch so.

27.02.2017 - Haukland, Utakleiv und ein spätes Nordlicht

Heute herrschte strahlender Sonnenschein und so machten wir auf dem Weg zu den Stränden von Haukland und Utakleiv viele kleine Fotostopps entlang der Strecke. An einem hatten wir das besondere Glück über längere Zeit drei Fischotter zusammen mit einem Seeadler beobachten zu können. Der Seeadler spekulierte wohl auf ein Stück Fisch, den die Fischotter gefangen haben, ging aber leer aus. Anschließend spazierten wir gemütlich die Bucht von Haukland entlang. Nach dem Einkaufen und einem leckeren Fischabendessen war der Himmel komplett zugezogen. Bei meinem letzten Kontrollblick gegen 0:45 Uhr erspähte ich ein Nordlicht in großen Wolkenlücken. Also weckte ich alle meine Reisegäste auf und wir konnten für eine halbe Stunde Nordlicht genießen und schonmal die Kameraeinstellungen testen.

26.02.2017 - Reisetag, Ballstad, Stamsund und ein schwaches Nordlicht

Heute war für die erste Reisegruppe der Aufenthalt auf den Lofoten leider schon wieder zu Ende. Über den Tag verteilt brachte ich meine Gäste zum Flughafen und zum Hurtigrutenkai in Stamsund. Um die Wartezeiten der später Abreisenden nicht zu lang werden zu lassen, unternahm ich noch kleinere Ausflüge. So sahen wir uns den Fischerort Ballstad und die Kirche von Busknes, sowie den Ort Stamsund an. Da Reisewetter war mit viel Sonnenschein perfekt. Am Abend kamen dann alle sechs neuen Reisegäste wohlbehalten an. Bis nächsten Sonntag werden wir uns die schönsten Plätze auf den Lofoten und hoffentlich viele Nordlichter ansehen. Heute Nacht war es zwar sternenklar, aber es war nur ein Hauch von Nordlicht zu erkennen. Da meine Gäste durch die lange Anreise aber sehr müde waren, war das nicht so tragisch. Zufälligerweise konnte ich einen hellen Meteor mit etwas Nordlicht perfekt im Bild festhalten.

25.02.2017 - Myrland und eine fantastische Nordlichtnacht

Der letzte Tag ist für meine erste Reisegruppe gekommen. Zwischen Sonnenschein und Schneeschauern spazierten wir in Richtung Myrland an der Nordküste Flakstadoyas. Wieder erwarteten uns wunderbare Fotomotive in einem ständig wechselnden Licht. Die Nacht versprach endlich einmal wolkenlos zu werden und obwohl die Aktivität nicht sonderlich groß war, konnten wir fantastische Nordlichter erleben. Ein gelungener Abschluss für die erste zumnordlicht-Winterreise 2017.

24.02.2017 - Svolvaer und ein kurzes Nordlicht

Seltsames Wetter herrschte heute. Während der Fahrt nach Svolvaer stürmte es und durch die Schneeverwehungen war kurzzeitig das Fortkommen nur noch im Schritttempo möglich. In der Hauptstadt der Lofoten angekommen schien dann plötzlich längere Zeit die Sonne bei wenig Wind, so dass wie eine schöne kleine Wanderung auf einen Aussichtspunkt über der Stadt gehen konnten. Anschließend haben wir uns ein wenig den Ort angesehen und sind im Bacalao eingekehrt. Nach ein paar Einkäufen war es Zeit für die Rückfahrt, wo Schnee und Wind zurückkehrten. Nach dem Abendessen gab es kurze Wolkenlücken, in denen Nordlichter zu sehen waren. Wegen des starken Windes sind wir aber zuhause geblieben.

23.02.2017 - Skagsanden-Strand, Nusfjord und eine tolle Nordlichtshow

Das Wetter macht es einem Reiseleiter und seinen Gästen zur Zeit nicht leicht. Kaum kommt einmal die Sonne zum Vorschein ist der nächste starke Schneeschauer schon am Horizont zu sehen. So erlebten wir den Skagsanden-Strand zum einem in einem tollen Licht, zum anderen im dichten Schneegestöber. Auf einem kurzen Abstecher nach Vikten konnten wir diesesmal einen Fischotter im Meer erspähen. Schlussendlich besuchten wir den historischen Fischerort Nusfjord. Da aber heute irgendwie kein Ort zum längeren Verweilen einlud fuhren wir nochmal in das gemütliche Kaffee nach Reine. Am Abend erklärte ich meinen Gästen dann alles über das Thema Nordlicht und nach dem Essen rissen mal wieder die Wolken auf. Trotz des stürmischen Windes entschlossen wir, wieder an den nahegelegenen Strand zu fahren und bereuten es nicht. Die bisher tollste Nordlichtshow dieser Reise verzauberte meine Gäste und mich.

22.02.2017 - Haukland, Utakleiv und schöne Nordlichter

Bei kaltem aber recht schönem Wetter besuchten wir am heutigen Tag die Strände von Haukland und Utakleiv. Unterwegs erspähten wir eine Gruppe Alpenschneehühner, die unüblicherweise nicht sofort die Flucht ergriffen. Auf der Wanderung zum Strand von Utakleiv konnten wir viele schöne Fotomotive einfangen. Nach dem leckeren Abendessen waren uns heute schöne Nordlichter vergönnt, die wir bei nur wenigen Wolken auch für längere Zeit genießen konnten.

21.02.2017 - Rambergs Umgebung

Da ein Reisegast starken Husten bekam und sich nicht gut fühlte und ein anderer heute einen Ruhetag einlegen wollte habe ich heute den "offiziellen" freien Tag durchgeführt. Jedoch bin ich mit den drei anderen Reisegästen losmarschiert und habe die Umgebung von Ramberg erkundet. Auch hier gab es viel zu entdecken und zu fotografieren. Den Nachmittag über haben wir dann im Hause verbracht und sind abends im Restaurant von Ramberg essen gegangen. Da immer wieder Schneeschauer niedergingen bekam ein mögliches Nordlicht keine Chance.

20.02.2017 - Reine, A i Lofoten und ein Hauch von Nordlicht

Heute kam endlich einmal für längere Zeit die Sonne zum Vorschein. So besuchten wir eine der spektakulärsten Regionen auf den Lofoten. Die Fischerdörfer um Reine und A i Lofoten, wo wir die vielen bunten Holzhäuser und Fischerboote vor spektakulär verschneiter Berglandschaft bewundern konnten. Am Abend konnten wir in winzigen Wolkenlücken einen Hauch von Nordlicht sehen, aber die Fahrt zu einem der Beobachtungspunkte machte leider keinen Sinn.

19.02.2017 - Henningsvaer und schwache Nordlichter

Wieder ein grauer verschneiter Wintertag bei dem sich die Berge in Wolken und Nebel versteckten. So fuhren wir die längere Strecke bis nach Henningsvaer und konnten diesen sehr ursprünglichen Fischerort im Winterkleid erleben. Die Fischfangsaison ist jetzt im vollem Gange und etliche Fischerboote fuhren im Hafen ein und aus. Auch die alte Tradition, dass Schulkinder die Kabeljauzungen herausschneiden, um sich ein gutes Taschengeld zu verdienen, konnten wir beobachten. Als wir in einem Cafe einkehrten kam für einen Augenblick die Sonne heraus. Am Abend konnten wir in größeren Wolkenlücken wieder ein Nordlicht beobachten. Die Aktivität war jedoch relativ schwach.

18.02.2017 - Das Wikingermuseum und der Strand von Unstad

Nach der langen Nacht gestern und weil der Reiseleiter erkältungsmäßig etwas angeschlagen war gingen wir es heute etwas ruhiger an. Das windige, trübe Wetter tat sein übriges dazu. So besuchten wir nach einem kurzen Einkaufsbummel in Leknes das Wikingermuseum in Borg, wo die Überbleibsel der Wikingersiedlung vergangener Zeiten ausgestellt sind. Anschließend fuhren wir in die Bucht von Unstad wo wieder eine recht hohe Brandung herrschte. Während die einen sich auf Motivjagd begaben spazierten die anderen die Bucht entlang. Die Landschaft ist nun herrlich verschneit denn immer wieder gab es leichte Schneeschauer. Nach dem Abendessen ging es heute recht früh ins Bett, denn Polarlichter waren heute aufgrund der dichten Bewölkung keine zu sehen.

17.02.2017 - Wanderungen nach Stokvika, in den Selfjord und eine unerwartete Nordlichtshow

Nach anfänglichem Sonnenschein gab es bei starkem Wind immer wieder Schneeschauer. Die Lofoten werden wieder winterlich. Im Windschatten des Berges wanderten wir auf das Hochplateau von Stokvika. Nach starken Schneeschauern klarte es auf und wir konnten die tolle Aussicht bewundern. Da aber plötzlich extreme Windböen auftraten brach ich die Wanderung bis auf den höchsten Punkt ab und wir gingen zurück. Anschließend sahen wir uns den Sandstrand von Fredvang an und wanderten den Selfjord entlang und bis zum ersten Aussichtspunkt des Kvalvika-Trails. Die Schneelage ließ diese Wanderungen noch problemlos zu. Zum Abendessen gab es leckeren Lachs und wir plauderten bis kurz vor 22 Uhr über Gott und die Welt. Draußen stürmte es und es war dicht bewölkt. Plötzlich erspähte ich ein grünlichen Schimmer in einem kleinen Wolkenloch. Die Wolkenlöcher wurden immer größer und so konnten wir bis 1:30 Uhr eine tolle Nordlichtshow genießen. Das zeigt , dass auf den Lofoten selbst beim schlimmsten Wetter immer Hoffnung auf eine Nordlichtsichtung besteht.

16.02.2017 - Letzte Vorbereitungen und Anreise meiner Gäste

Das Wetter war heute richtig schlecht. Windiger Dauerregen bei sieben Grad über null. Deshalb habe ich heute gar nicht meine Kamera rausgeholt. Einige letzte Vorbereitungen waren zu treffen und am Abend sind trotz des Wetters alle fünf Reisegäste wohlbehalten auf den Lofoten angekommen. Nach einem Abendimbiss und einem Glässchen Wein ging es ins Bett, Nordlichter waren gegen die Wolkendecke machtlos.

15.02.2017 - Auf die Hornsheia und nach Ramberg

In der Nacht gab es kurz ein paar kurze Wolkenlücken und so konnte ich mein erstes schwaches Nordlicht im Jahr 2017 erblicken. Am Vormittag erkundete ich erstmals die leichte Wanderung auf die Hornsheia bei Leknes. Eine schöne Wanderung mit hübschen Aussichten, die sogar bei Schnee begangen werden kann. Anschließend nahm ich das diesjährige Quartier unter die Lupe und richtete mich ein. Die Aussicht vom Gemeinschaftsraum könnte schlechter sein. Morgen Abend kommen die ersten Reisegäste. Mit über fünf Grad ist es weiterhin sehr warm, aber zumindest der Wetterbericht sagt für die kommende Woche fallende Temperaturen und Schnee voraus. Mal sehen, ob etwas daraus wird.

14.02.2017 - Fahrt von Kiruna auf die Lofoten

Nach problemloser Ankunft im schwedischen Kiruna fuhr ich am 14.02. frühmorgens in Richtung Norwegen. Mit plus zwei Grad in Kiruna war es für Mitte Februar extrem warm. Es herrsche ein wenig Tauwetter und größtenteils waren die Straßen völlig vereist. Aber mit Spikereifen und langsamer Fahrweise war die norwegische Küste problemlos erreicht. Bis zu den Lofoten stieg die Temperatur bei leichten Regenschauern bis auf vier Grad. Der Schnee in tieferen Lagen ist komplett weggetaut, aber trotzdem bieten die Inseln immer wieder tolle Ausblicke. An einem einsamen Nordstrand auf Austvagoya verbrachte ich schließlich die Nacht.