zumnordlicht-Reisen

Allgemeine Infos

Anreise

Mit dem Flugzeug:

Die Anreise von Deutschland aus erfolgt mit dem Flugzeug am schnellsten. Idealerweise fliegen Sie von einem deutschen Flughafen über Oslo und Bodö bis nach Leknes. Wenn sie vormittags Ihre Reise antreten, erreichen Sie am Abend den Archipel.

Die Flüge organisiert zumnordlicht-Reisen nicht selbst. Auf Wunsch kann der Reiseveranstalter als Vermittler tätig werden und alle Formalitäten für Sie erledigen. Der Partner des Reiseveranstalters für die Organisation der Flüge und einer Übernachtung in Oslo ist die Flugbörse H+S Reisevermittlungs GmbH. Die Flugpreise hängen vom Zeitpunkt der Buchung ab. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass eine spätere Buchung den Flugpreis erhöht. Sie sollten mit einem Betrag zwischen 450 und 700 Euro rechnen.

 

Achtung: Neuerdings wird bei der Einreise das Reisegepäck in Oslo umgeladen. Es muss nun nicht mehr abgeholt und neu eingecheckt werden. Auch die erneute Sicherheitsprüfung entfällt. Der zeitliche Aufwand ist geringer. Sie müssen an einem Durchgang warten, bis Ihr Gepäck registriert wurde, können dann den Schalter passieren und anschließend etwaige zu verzollende Gegenstände deklarieren.

 

Mit der Bahn:

Eine Bahnfahrt von Deutschland ist bis Narvik an der norwegischen Küste möglich und dauert etwa 40 Stunden. Von Narvik ist dann noch eine Tagesreise mit dem Bus bis auf die Lofoten erforderlich. Für Reisende mit viel Zeit ist es eine Alternative zum Flugzeug, da auf diesem Wege ganz Schweden mit seinen vielfältigen Landschaften durchquert wird.

 

Mit dem Schiff:

Die Postschiffe der Hurtigrute fahren die Lofoten ebenfalls an. Bei einer Ankunft mit dem Flugzeug am Samstag in Tromsö ist die Fahrt mit der Hurtigruten nach Stamsund zu empfehlen. Sie würden dann am Sonntagabend die Lofoten erreichen. Möglich wäre auch eine Fahrt von Stamsund bis nach Trondheim, um von dort mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland zu reisen.

 

Mit dem eigenen Wagen:

Die Anfahrt mit dem eigenen Wagen ist nicht zu empfehlen, da die Distanz sehr groß ist und durch das skandinavische Inland führt, welches im Winterhalbjahr mit großer Kälte und viel Schnee das Autofahren erschwert.

 

Visa- und Einreisebestimmungen

Für die Einreise nach Norwegen benötigen Bürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz einen gültigen Personalausweis bzw. eine Identitätskarte oder einen Reisepass. Das Ausweisdokument sollte nach der Ausreise noch mindestens drei Monate gültig sein.

 

Impfvorschriften

Für die Einreise nach Norwegen sind keine Impfungen vorgeschrieben.

 

Reiseversicherungen

Der Reiseveranstalter empfiehlt den Abschluss einer privaten Auslandsreise-Krankenversicherung. Im Notfall sind damit auch die Kosten eines Rücktransports nach Deutschland abgedeckt, den deutsche Krankenkassen nicht übernehmen. Auch der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sollte in Erwägung gezogen werden. Falls Sie diese Versicherungen bisher noch nicht abgeschlossen haben, kann der Reiseveranstalter auf Wunsch die Vermittlung günstiger und umfassender Angebote übernehmen.

Es wird angeraten die Europäische Krankenversicherungskarte als Anspruchsnachweis mitzunehmen. So verringern sich die Kosten bei Inanspruchnahme von Arztbesuchen und Medizin. Zahnarztbesuche fallen jedoch nicht unter diese Regelung. Bei Krankenhausaufenthalten ist eine Eigenbeteiligung zu bezahlen. Am besten Sie informieren sich bei Ihrer Krankenkasse oder Privatversicherung über die genauen Details.

Die Apotheken in Norwegen geben Medikamente nur auf Rezept aus. Somit ist es sinnvoll, notwendige Medikamente von zuhause mitzubringen.

 

Wetter und Bekleidung

Das Wetter auf den Lofoten ist sehr wechselhaft, wie es für Inseln und Küstengebiete typisch ist. Sonnenschein und Regenschauer können sich sehr schnell abwechseln. Die Tag- und Nachttemperaturen unterliegen nur geringen Schwankungen. Aufgrund der vorherrschenden Westwinde und dem dadurch in Gang gebrachten Golfstrom ist es auf den Lofoten, im Vergleich zu anderen Weltregionen des 68. Breitengrades, ausgesprochen mild. Während in Lappland oder Alaska im Winter extreme Temperaturen von -25 bis -40°C herrschen können, fällt auf den Lofoten das Thermometer selten unter -10°C. So passiert es nicht selten, dass selbst im tiefsten Winter warme Südwest-Winde die Temperaturen in den Plusbereich steigen und den Schnee an den Küsten dahinschmelzen lassen. Genausogut können bei konstanten Minusgraden täglich neue Schneemengen vom Himmel fallen. Der Herbst ist an den Küsten bis Oktober/November meist schneefrei und die Temperaturen befinden sich noch im einstelligen Plusbereich.

 

Dem Wetter entsprechend ist warme, wind- und wasserdichte Bekleidung unerläßlich. Absolut notwendig ist gut eingelaufenes und festes Schuhwerk. Die leichten Sommerturnschuhe bleiben besser zuhause. Besonders für die Beobachtung der Nordlichter sind warme Schuhe und eine mehrschichtige Bekleidung mit Mütze und Handschuhen dringend anzuraten, da man sich manchmal stundenlang kaum bewegt und bei unpassender Bekleidung schnell auskühlen kann.

 

Gefahren

Die Lofoten sind sehr sicher bezüglich Gewaltverbrechen oder Diebstahldelikten. Das läßt sich auch daran erkennen, dass die Bewohner meist ihre Häuser und Garagen unverschlossen lassen. Der Besucher kann sich zu jeder Tag- und Nachtzeit absolut sicher fühlen und frei bewegen. Potenzielle Gefahren gehen von der rauen Natur aus, die niemand unterschätzen sollte. Wetterumschwünge können sich sehr schnell ereignen. Die Wanderwege führen meist über nasses, rutschiges oder vereistes bzw. verschneites Terrain. Manche Aufstiege, die bei Schnee gar nicht begangen werden sollten, sind sehr steil und rutschig.

Daher kann den meisten Gefahren mit guter Kleidung und gutem Schuhwerk begegnet werden. Wanderstöcke können gute Dienste leisten. Zudem achtet der Reiseveranstalter darauf, die Touren den Bedingungen entsprechend optimal auszuwählen. Im Winter und bei viel Schnee findet der größte Teil der Ausflüge auf festen Wegen statt.

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt.

 

Fotografie

Die Lofoten sind ein wahres Paradies für Fotofreunde und Hobbyfotografen. Während am Tage so gut wie jede Kamera schöne Bilder aufnehmen kann, ist zur Fotografie von Nordlichtern eine Spiegelreflexkamera empfehlenswert. Die meisten Kleinbildkameras und auch viele Bridgekameras können zwar die Nordlichter abbilden, die Qualität der Aufnahmen ist jedoch oft dürftig. Der Grund ist der oft recht kleine Aufnahmesensor und das damit einhergehende starke Bildrauschen sowie die oftmals mangelhaften manuellen Einstellmöglichkeiten. Für Nachtaufnahmen unverzichtbar ist auch ein Stativ. Außerdem sollte ein Ersatzakku immer dabei sein.

Für Besitzer von Spiegelreflexkameras bietet sich auch die Mitnahme eines kräftigen Graufilters an, da es viele Motive gibt, die bei mehreren Sekunden Belichtungszeit tolle Effekte beinhalten. Zum Beispiel fließende Gewässer, Brandung oder schnell ziehende Wolken.

 

Links

Irdisches Wetter

Satellitenbild Deutschland und Europa: http://en.sat24.com/en

 

Satellitenbild Europa: http://www.mitten-im-thurgau.ch/joomla3/index.php/wetterinformationen-sp-5979382/meteosat-24h

 

Wetter online: http://www.wetteronline.de/

 

Norwegischer Wetterdienst: http://www.yr.no/

 

Wassersportinformationsdienst Berlin: http://wind.met.fu-berlin.de/wind/main.php

 

Nordlichter und Weltraumwetter

Amerikanische Weltraumwetterseite: http://www.spaceweather.com

 

Deutsche Polarlichtvorhersageseite: http://www.polarlicht-vorhersage.de

 

Echtzeitmagnetometer: http://flux.phys.uit.no/Last24/

 

Amerikanische Vorhersageseite des Nordlichtovals: http://www.swpc.noaa.gov/products/30-minute-aurora-forecast

 

Deutsches Forum für atmosphärische Phänomene: http://www.meteoros.de/themen/polarlicht/warnliste/